INFORMATION ÜBER DIE GALAPAGOS INSELN
Die Galápagos Inseln sind einmalig auf der Welt. Eine wunderschöne, dramatische Region voller Vulkanlandschaften und furchtloser Tiere: Riesenschildkröten, Pelzrobben, Land- und Seeleguane und eine vielzahl an Vogelarten. Ein Besuch dieses beeindruckenden Naturschutzgebietes ist ein bleibendes Erlebnis für Jedermann welcher die Natur schätzt.
Die Inseln befinden sich im pazifischen Ozean, ca. 1000 km vor der Ecuatorianischen Küste und direkt auf dem Äquator. Ihre Abgeschiedenheit vom Festland ermöglichte die Evolution von Lebensformen in Arten welche nur auf den Galapagos Inseln vorzufinden sind. Dies wurde ausführlich von Charles Darwin erforscht welcher mit seiner Arbeit zum Ruhm der Inseln verhalf.
Der Archipel umfasst über 50 Vulkaninseln auf einer Fläche von ungefähr 4500 km2. Die vulkanische Galapagos Plattform entstand gemäss Schätzungen vor ca. 15 Mio. Jahren und die älteste Insel vor ungefähr 2.4 Mio. Jahren. Einige der Vulkane sind noch immer aktiv und die Insel Fernandina und der Sierra Negra Vulkan auf Insel Isabela sind in den letzten 10 Jahren ausgebrochen.
Die Galapagos Inseln kamen zu weltruhm durch Charles Darwins Publikationen und die Forschungs-Expedition der Kalifornischen Wissenschafts-Akademie im Jahr 1906. Der Galapagos Nationalpark wurde 1959 gegründet um die einmalige Flora und Fauna der Inseln zu schützen. Im gleichen Jahr wurde die Charles Darwin Forschungs-Station auf der Insel Santa Cruz gegründet.
Heutzutage sind die Galapagos Inseln ein gut organisierter und geschützter Nationalpark.

Baltra

Die Armee der Vereinigten Staaten Amerikas besetzte diese Insel während dem 2. Weltkrieg und baute die erste Landebahn für Düsenflugzeuge welche heutzutage für Linienflüge auf die Galapagos Inseln benützt wird. Die Hauptpflanzen dieser öden Insel sind Kakteen, Palo Santo Bäume und Gräser.

Barrington (Santa Fe)

Auf Barrington finden wir eine endemische Landleguan Spezie, Seelöwen und einen Wald mit beeindruckend hohen Opuntia Kaktus-Bäumen vor. Hier können auch Galápagos Spottdrosseln, Fregattvögel, braune Pelikane und verschiedene Darwin’s Finken beobachtet werden.

Bartolome / Sullivan Bay

An keinem anderen Ort ist die geologische Geschichte des Archipels besser dargestellt als hier. Die beeindruckendsten Vulkan-Panoramen können vom höchsten Punkt der Insel genossen werden: Verschiedene Lava Formationen, Vulkanspitzen und Mond ähnliche Landschaften. Dies ist auch ein guter Punkt um Galápagos Pinguine zu beobachten.

Fernandina

Bei Punta Espinoza können wir flugunfähige Kormorane, Pelikane, Seelöwen, Krabben und eine Vielfalt an Seeleguanen beobachten die sich an der Küste eines der weltweit aktivsten Vulkane tümmeln.

Floreana

Bei Point Cormorant besuchen wir eine Flamingo Lagune wo viele Küstenvögel zusammentreffen. Beim - unter dem Meeresspiegel liegenden - Vulkankegel von Devil’s Crown können wir schnorcheln und bei der Postbüro Bucht können wir – gleich wie die Walfänger im 18. Jahrhundert - einen Brief im Holzfass-Postkasten deponieren.

Hood (Española)

Punta Suarez offeriert dem Besucher eine beeindruckende Vielfalt an Flora und Fauna: Seeleguane mit kupferroten Flecken, Möwen, eine endemische Spottdrossel Art, maskierte und blaufüssige Tölpel, Austernfischer, Seelöwen und Lava Eidechsen. Dies ist auch die einzige Insel wo während der Brutzeit (April-Dezember) Albatrosse beobachtet werden können.

Gardner Bay (Vor Hood Insel)
Die Gardner Bucht ist ein spektakulärer Strand wo Besucher mit Seelöwen schwimmen oder Schnorcheln können.

Isabela Insel

Tagus Cove
Tagus Cove war einst ein beliebter Ankerplatz von Walfängern und Piraten. Ein schmaler Pfad führt zum höchsten Punkt der Insel von wo man eine beindruckende Aussicht auf den Kratersee und die Lavaströme des Darwin Vulkans geniessen kann. Bei einer Bootsfahrt dem Kliff entlang trifft man auf Galapagos Pinguine und flugunfähige Kormorane.

Urbina Bucht
Dramatische Landschafts-Panoramen von erhobenen Korallen wo flugunfähige Kormorane sowie Seeleguane und manchmal auch Riesenschildkröten beobachtet werden können.

Punta Moreno
Ein weiterer interessanter Ort mit Lavafeldern und Pionierpflanzen. Manchmal findet man hier Flamingos in den Oasis ähnlichen grünen Lagunen vor sowie flugunfähige Kormorane und Seeleguane.

James (Santiago)

In Puerto Egas tümmeln sich Pelzrobben in den Becken der Lavafelsen und es besteht eine gute Chance, Galapagos Falken, Galapagos Tauben und zinnrote Fliegenschnäpper zu sichten. Hinter dem Espumilla Strand versteckt, befinden sich Salzwasser Lagunen wo Flamingos und Wildenten beobachtet werden können.

Jervis (Rabida)

Die vulkanischen Felsformationen der Insel sind mit Kakteen, Palo Santo Bäumen und kleinen struppigen Büschen bewachsen. Der rote Sandstrand wimmelt von Seelöwen und dahinter befindet sich eine Flamingo Lagune. Hier können auch verschiedene Arten von Darwin Finken beobachtet werden.

Marchena (Bindjoe)

Die Insel misst 18 auf 12 Kilometer und ist eine der 3 kleinen Inseln im Norden des Archipels zusammen mit Pinta und Genovesa. Marchena ist ein grosser Vulkanschield von welchem sich nur ca. 343 Meter über Meeresspiegel befinden. Die Insel ist eher trostlos und verfügt über kein Trinkwasser, deswegen wurde Marchena auch nie besiedelt. Seine Flora und Fauna wurde weder von wilden Tieren noch von eingeführten Pflanzen gestört. Scheinbar wurde diese Insel auch nie von Schildkröten bewohnt.
Marchena liegt ausserhalb der turistischen Zone und wird deshalb kaum besucht.

North Seymour

Die grösste Kolonie von Fregattvögeln ist hier vorzufinden, sowie nestende blaufüssige Tölpel und Möwen. Auch Landleguane und Seelöwen können hier aus nächster Nähe beobachtet werden.

Pinta (Abington)

Die Insel, auch als Abington Insel bekannt, steigt von einem unter dem Meeresspiegel liegenden Bergkamm als gestrecktes Schild aus dem Meer auf und liegt Nordwestlich von Marchena.
Die kaum besuchte Insel war früher Heim einer wachsenden Schildkröten Bevölkerung.
Heutzutage existiert nur noch ein Männchen dieser Schildkrötenart, “Der einsame George” genannt, welcher in der Charles Darwin Forschungs-Station gehalten wird.
Während Jahren wurde versucht, eine Gefährtin der gleichen Rasse für George zu finden, die Suche wurde aber erfolglos aufgegeben.
Versuche, George mit Weibchen anderer Schildkrötenarten zu paaren waren ebenso erfolglos.
Momentan sieht es so aus, dass wenn George stirbt, die Riesenschildkrörten-Art Pinta mit ihm aussterben wird.

San Cristobal (Chatham)

Die am östlichsten gelegene Insel ist auch eine der ältesten. Erodierte Vulkanspitzen im Norden und eine reichhaltige Vegetation im Süden sind das Kennzeichen der Insel.

Puerto Baquerizo Moreno
Hier befindet sich die Hauptstadt der Provinz und das 2. grösste Siedlungsgebiet des Archipels.

Wildtiere: • Blaufüssige Tölpel • Maskierte Tölpel • Fregattvögel • Wildenten • Gewöhnliche Teichhühner • Pelikane • Verschiedene Seevögel • Seelöwen

Santa Cruz

In Puerto Ayora, die grösste Siedlung der Insel, kann die Charles Darwin Forschungs-Station und der Hauptsitz der Galápagos Nationalpark Verwaltung besucht werden. Das Hochland bietet üppige, feuchte Zonen mit Miconia Büschen und inaktiven Vulkankegeln. Santa Cruz offeriert mehr endemische Planzen als alle anderen Inseln in Galápagos. Hier können auch die Galápagos Schildkröten in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden.

Dragon Hill
Hier finden wir Landleguane, Fregattvögel, Flamingos und andere Küstenvögel vor.

Sombrero Chino
Eine kleine, panoramische Insel in der Form eines japanischen Hutes und ein fantastischer Ort um mit Seelöwen und Galápagos Pinguinen zu schwimmen.
South Plaza

Die Insel wurde durch hochgehobene Lavamassen geformt und ist mit Kakteen überwachsen. Hier können unter anderem Landleguane, Seelöwen, Tropikvögel, Möwen und Audubon’s Sturmtaucher beobachtet werden.

Tower (Genovesa)

Hier kann eine grosse Vielfalt an Vogelarten beobachtet werden wie bspw. Lava Möwen, Fischreiher, Spottdrosseln, Fregattvögel und Finken welche den weissen Sandstrand der Darwin Bucht beleben. Im Westen des Prinz Phillip Anlegeplatzes findet man unter anderem Tropikvögel, nestende Tölpel und eine Kolonie von Sturmschwalben.

Wolf & Darwin Inseln
Die Inseln, auch als Wenman beziehungsweise Culpepper bekannt, sind zwei erodierte Vulkane welche von einem Nordwest-Südöstlich ziehenden Vulkangrat aufsteigen (das Wolf-Darwin Lineament). Beide Vulkane sind erloschen. Die Inseln werden kaum besucht und werden nur von Meeresvögeln besiedelt.